„Ich wünsche mir“ wird im allgemeinen verbunden, was wir uns wünschen, für uns.

Jetzt wollen wir einmal beleuchten, was es bedeutet, für unser Kind etwas zu wünschen.

Das beginnt schon in dem Moment, in dem wir uns bewusst sind, dass ein Kind zu uns kommen will.

Ein Kind ist von Anfang an Teil von uns, nicht nur im Körper, sondern in unserem ganzen Sein. Es fühlt mit uns, es reagiert auf unsere Emotionen, Gedanken, Gefühle.

Schon jetzt können Grundlagen geschaffen werden, wohin die Reise mit dem Kind, mit jedem einzelnen gehen soll und kann.

Wir geben die Richtung vor

Wir können Gedankenspiele spielen, wie wir unser Leben gestalten wollen. Was verändert sich mit Kind? Wie wollen wir uns mit Kind fühlen? Wie soll sich unser Kind mit uns fühlen? Wohin wollen wir unser Kind begleiten? Was wollen wir, dass unser Kind uns in 20 / 30 Jahren sagt? Welche Lebensumstände wünschen wir ihm?

Natürlich können wir heute nicht vorhersagen, was in 20 oder 30 Jahren ist. Doch den Samen, den wir heute legen und gemäß unseren Gedanken und Gefühlen hegen und pflegen, wächst und gedeiht. Und so wie ein Baum erst nach Jahren der Saat Früchte trägt, können wir erst im Erwachsenenalter unserer Kinder die Ernte sehen.

Ich gehe davon aus, dass jede Mutter, jeder Vater das Beste für sein Kind will. Und ich weiß, dass wir alle uns an vorhandenen Modellen orientieren. Das heißt, wir handeln aus eigenen Erfahrungen und freuen uns auch, dass die Hirnforschung so viele neue Erkenntnisse gewonnen hat, von denen wir profitieren können.

Dazu gehört auch, dass es nachgewiesen ist, dass Kinder bereits im Mutterleib Vorlieben entwickeln: für all die Ängste, Sorgen, die die Mutter während der Schwangerschaft quälen, aber auch für Musik, die die Mutter gerne hört, für Essen, das die Mutter gerne isst. Was ihr Freude bereitet.

Träume werden Wirklichkeit

Dies können wir uns zunutze machen: Jetzt ist Gelegenheit zu träumen. So zu tun, wie wenn unsere Elternschaft nur aus wunderschönen, glücklichen Momenten bestünde. Träumen, wie aus unserem kleinen Wesen ein selbstbewusstes strahlendes Kind wird, das es in Wirklichkeit ist. Ein Geschenk für die Welt, wichtig und wertvoll, nur weil es ist.

Wir träumen uns ein Kind, das seine Potentiale entfalten und wunderbare Beiträge – seinen Talenten entsprechend – für die Gestaltung der Welt beitragen kann.

Wir träumen, wie wir es wachsen und sich entwickeln lassen; wie wir es ermutigen, selbst sein Leben zu träumen – um dann seine Träume zu leben.

Wir träumen, wie wir es begleiten und unterstützen.

Wir träumen, wie wir ihm unsere Werte vermitteln, ihm Wurzeln und Flügel geben

Wir träumen – und wir erinnern uns an unsere Träume – in unruhigen Zeiten.

Es sind diese Erinnerungen, die uns helfen, immer wieder zu unserem Kompass – unseren guten Gefühlen unserem Kind gegenüber – zurückzukehren.

Träume helfen im Alltag

Denn der Alltag ist oft ein rauer: Wir leben ja auch unsere Geschichte – und die ist von unseren Träumen oft weit entfernt. Dann geschieht es vielleicht, dass unser Kind Verhaltensweisen zeigt, die uns an unsere Grenzen bringen. Dann hilft es, auf Ähnlichkeiten zu unseren eigenen zu schauen. Denn Kinder sind wunderbare Wesen, die einfach nachmachen – weil sie glauben, dass das so stimmig und angemessen ist. Natürlich ist die Sprache der Kinder eine andere als unsere. Sie können sich noch nicht so gut ausdrücken, stattdessen schreien, toben, beißen sie….

Wir sind immer gut genug

Und wir vergessen, dass sie wunderbare Wesen und Geschenke für die Welt sind. So wie Sie – ja – auch Sie sind ein Geschenk für die Welt. (Wann haben Sie sich das das letzte Mal bewusst gemacht?)

Dann ist es Zeit für die Erinnerung an unsere Träume. Erinnerung an das Glücksgefühl, an den Frieden, den wir in unseren Träumen empfunden haben.

Vielleicht glauben wir, dass wir unsere Kinder stilllegen können, in dem wir ihm viele Geschenke machen, ihm Zugang zu den neuen Medien im Übermaß verschaffen – nur damit wir ein paar Minuten durchatmen können.

Kinder sind vielleicht im Moment ruhig – um dann jedoch noch lauter, noch mehr zu fordern.  Eigentlich sagen sie nur: gib mir nicht so viel;  gib mir das Richtige – das, was ich wirklich brauche: Anerkennung, Wertschätzung, Geborgenheit, Liebe und vielleicht auch gemeinsame Zeit.

Betrachte den Menschen als ein Bergwerk voller Edelsteine

Und auch hier hilft, sich zu erinnern an unsere Träume. Unsere Kinder sind wunderbare Wesen, ein Bergwerk reich an Edelsteinen.

Dann können wir diese Edelsteine, diese Potentiale freilegen und ans Licht bringen.

Es ist nie zu spät, mit diesen Träumen für ein glückliches Leben, für eine bessere Welt zu beginnen!

Dass uns dies gelingt, wünsche ich uns allen!

 

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