Kinder brauchen Wurzeln

Du hast das Zitat von J.W.Goethe gelesen. „Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“

Und du spürst, das stimmt. Du willst, dass deine Kinder lernen, mit beiden Beinen fest am Boden stehen – und wenn sie groß sind, eine Delle ins Universum schlagen.

Ein großes Ziel!

Doch noch sind die Worte Worte. Ohne Inhalt.

Und du überlegst: Was gibt Halt? Ja- dem Baum seine Wurzeln. Mal Pfahlwurzeln, mal Tellerwurzeln.

Manchmal staunst du, wie sich armdicke Wurzeln um einen Stein winden und der Baum, der seine Kraft aus den Wurzeln bekommt, ist groß und uralt.

Dir gibt deine Familie Halt.

Vielleicht lebst du in einer noch jungen Partnerschaft mit deinem Kind.

Doch den Halt, den du brauchst, der dir vermittelt, wie wichtig du bist, bekommst du aus deiner Herkunftsfamilie.

Dort fühlst du dich sicher. Dort darfst du sein, wie du bist. Dort wirst du gesehen, als die, die du bist.

Hier musst du nichts leisten – einfach nur sein.

Du bist diejenige, die das Bild vollständig macht.

Vielleicht gibt es nur Mutter und Vater, vielleicht auch viele Geschwister und Geschwister der Eltern und Eltern deiner Eltern.

Alle zählen zu deiner Familie. Alle gehören dazu. Dabei ist es völlig unerheblich, ob sie reich sind oder arm, gesund oder krank, Akademiker oder Handwerker.

Alle sind Teil deiner Familie.

 

 

Familie gibt Halt

 

Familie gibt HaltJe stärker der Halt ist, den du aus deiner Herkunftsfamilie bekommst, umso stärker wird auch der Halt in deiner noch jungen Familie.

Gemeinsam lernt ihr – dein Partner und du, was euch in eurer jeweiligen Herkunftsfamilie Halt gegeben hat.

Und ihr seid achtsam miteinander.

 

Was war in deiner, was in seiner Familie wichtig? Wie könnt ihr eine gute Mischung daraus machen?

Wie kann das Kind in diesen Lernprozess mit einbezogen werden?

Euer Kind ist noch unverbraucht von Ideen; in seiner Welt ist noch vieles möglich, was in deiner Welt schon unter „geht nicht“ verbucht ist.

Akzeptierst du dein Kind als Lehrer?

Beziehst du die Meinung deines Kindes in Entscheidungsprozesse ein, auch wenn am Ende du die Entscheidung triffst?

Bist du bereit für die größtmögliche Offenheit in eurer Familie?

Dann kann eine Atmosphäre des Vertrauens entstehen!

 

 

Was lässt die Kinder fest auf der Erde stehen und ihren Platz einnehmen?

Ihr Wissen um eine natürliche Ordnung.

Ganz von alleine beginnen sie, sich in der Familie zu beteiligen – auch wenn es von dir vielleicht so nicht gesehen werden kann. Es will alleine machen! Es will mithelfen!

Das ist einerseits dem Ausgleich zwischen Geben und Nehmen geschuldet, andererseits auch dem Streben nach Unabhängigkeit, nach Selbstwirksamkeit.

Und es ist auch ganz natürlich, dass du dein Kind anleitest. Dass du die Richtung vorgibst, in die es sich entwickeln soll. Doch gehen darf es in seinem eigenen Tempo.

Jetzt ist es ganz natürlich, dass es anerkannt werden will, wenn es etwas leistet.

Nicht nur Kinder – auch du freust dich über Anerkennung.

Oder wärest du bereit, ohne Lohn, ohne Dank zu arbeiten?

Und doch hat deine Leistung nichts mit deinem Wert zu tun! Sie ist lediglich Ausdruck deiner Fähigkeiten und Talente, die als Rohdiamanten in dir schlummern.

Durch dein Tun beginnen diese Rohdiamanten zu strahlen und zu leuchten!

 

Der von dir gepflanzte Samen geht auf

Der Samen geht aufDu bist schon eine ganze Weile mit deinen Kindern gegangen.

Du bist achtsam dabei, ihre Wurzeln stark und kräftig werden zu lassen.

So, dass ein gutes Fundament entsteht.

Aus den gesunden Wurzeln wächst ein kräftiger Baum, der reiche Früchte trägt.
Du bist achtsam – achtsam darauf, dass die Gesetze der Natur eingehalten werden.

Nicht der Gesetze wegen, deinetwegen und wegen deines Kindes.

Damit die Familien gesunden können.

Verwirrungen entwirrt und Unordnung wieder Ordnung werden kann.

Es sind nur drei Gesetze, die jedoch durchgängig wirken: Zugehörigkeit, Achtsamkeit und Ordnung.

Ein Dreiklang.

Der be- und geachtet eine wunderbare Harmonie ergibt.

Fühlen – Denken – Handeln.

Liebe – Erkenntnis – Erfahrung.

Weil du auf die Harmonie dieses Dreiklangs achtest, ist dein Vorbild für deine Kinder Wert-voll.

 

  

Zugehörigkeit macht wertvoll

Zugehörigkeit macht wertvollDurch dein Vorbild lernen sie, was es heißt, Werte in das Leben zu integrieren.

Das lässt sie zu Menschen heranwachsen, die sich die kindliche Leichtigkeit und Begeisterung erhalten haben.

Und lässt sie zu Menschen heranwachsen, die sich für Schwächere einsetzen.
Das lässt sie zu Menschen heranwachsen, die das Wohl der Gesellschaft im Blick haben.
Das sind die reichen Früchte am Baum des Lebens.

Doch bis es soweit ist, dass wir diese Früchte erkennen können, dürfen wir Ordnung schaffen.

Ordnung in den Familien.

Damit jeder seinen Platz bekommt. Egal, ob er lebt oder schon gestorben ist.

Sich jeder wertvoll und wichtig fühlt, gleichgültig, was er getan hat oder tut. Seine  Persönlichkeit ist nicht sein Verhalten.

Jeder darf erkennen, dass er gut genug ist – so wie er ist.

Jedem gebührt die Wertschätzung und Menschenwürde, die sein Geburtsrecht ist.

Die er allein durch sein Dasein bekommen hat.

Probleme nicht durch Streit, sondern durch Beratung gelöst werden.

Dass wir bereit sind, miteinander und voneinander zu lernen.

 

  

Einfühlung öffnet das Herz

Und dass wir uns in Einfühlung üben, ein Stück des Weges in den Schuhen des Anderen gehen. Und wir erkennen, aus welcher Freude oder aus welcher Not der Mensch gehandelt hat. Was ihn erfüllt oder bedrückt. Denn jeder Mensch tut in jedem Augenblick genau das Beste, was er tun kann.

Das Leben ist für uns und schickt uns nur Engel. Mögen wir in jeder Person, die uns begegnet, das Geschenk sehen, das sie uns macht.

Dann öffnen sich die Herzen füreinander. Und wir erkennen, dass wir alle der einen Familie „Menschen“ angehören.

Dass die Alten von den Jungen gewürdigt werden, auch wenn sie manches getan haben, das heute als verwerflich gilt. Auch sie sind und waren eingewoben in ihre Geschichte.

Mögen die Eltern ihre Kinder anleiten, Werte als Kompass in ihrem Leben zu integrieren.

Und die Kinder ihre Eltern als Kraftquelle empfinden. Sie würdigen als Quelle ihres Lebens.

Dass jede Leistung anerkannt wird als Beitrag zum Gemeinwohl.

Gelingt uns dieses – sind wir frei. Frei zum Fliegen.

Möge uns dies gelingen!

 

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