….braucht Hans nicht mehr lernen

 

“Seit ich klein war, habe ich Angst davIch bin nicht gut genug Charlotte Bott Anerkennungor, mich handwerklich zu betätigen“.

“Ich kann nicht singen“.

„Ich bin nicht gut genug“.

„Ich muss immer die Starke sein“.

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Was allen gemein ist: die Kinder wurden nicht gesehen in ihrem Tun. Es wurde nicht gewürdigt, dass sie noch klein waren und erst über das Üben ins Können kommen können.

Wenn der Vater sich handwerklich betätigt und der kleine Sohn zuschaut, könnte eine Frage lauten: „Willst du auch mal probieren? Komm, ich gebe dir ein Stück Holz, ein paar Nägel und einen Hammer. Du schaffst es bestimmt, einen oder ein paar Nägel ins Holz zu schlagen.“

Dann ist das kleine Kerlchen plötzlich gesehen und wichtig geworden: „Ich darf mit dem Hammer von Papa Nägel ins Holz klopfen.“ Und er erlebt: der Hammer ist ganz schön schwer. Doch der Papa, der traut mir das zu! Der glaubt an mich! Er macht mir Mut!

Vielleicht hält der Papa auch noch den Nagel fest, damit der kleine Mann mit beiden Händen den Hammer halten kann. Und verhilft so zum Erfolg.

Erfolg Charlotte Bott AnerkennungDann kann der kleine Junge zur Mama laufen und voller Stolz sagen: „Schau, ich hab den Nagel ins Holz geklopft!“

Und die Mama anerkennt: „Das war aber sicher ganz schön schwierig für dich!“

„Ja, und der Papa hat mir ein bisschen geholfen.“
„Ja  – du und der Papa, ihr seid zwei tolle Handwerker“.

So lernt der kleine Mann mit der Zeit, seine handwerklichen Fähigkeiten auszubauen und seine Muskeln zu trainieren. Und er merkt, dass es manchmal ganz schön anstrengend ist, das, was er sich vorgestellt hat, umzusetzen. Manchmal gelingt es gleich, manchmal nicht, und manchmal erkennt er, dass er etwas übersehen hat.

Doch weil der Vater an ihn glaubt und ihn bestärkt in seinem Tun, vertraut er auch sich selbst und wagt sich immer an schwierigere Aufgaben heran.

Selbstbewusst Charlotte Bott AnerkennungIn seinem Vater findet der Kleine einen Freund. Einen Freund, den er gerne um Rat fragt. einen Freund, bei dem er sich geborgen fühlt, der ihn sieht, dem er vertraut.

In seinen Eltern findet er Menschen, die sehen, was er zustande bringt. Die ihn ermutigen, wenn es für ihn schwierig wird, die an ihn glauben.

So wächst der Kleine zu einem Erwachsenen heran. Er ist voller Selbstvertrauen und trägt die Sicherheit in sich, dass alles, was er sich vorstellen kann, auch Wirklichkeit werden kann. Wenn er es will.